Tag 07 - 10.10.2008 San Cristobal
Tag 7 – 10.10.2008 San Cristobal
Heute konnten wir ja schon fast ausschlafen…
Frühstück gab’s auf die Hand; neben unserem Hotel gab’s einen Supermarkt mit frischen Backwaren; ebenso gibt’s in San Cristobal eine Reihe von Bäckereien, deren Auslagen im Übrigen sehr lecker ausschauen.


Um 09:30 Uhr stand heute ein Besuch in einem Indianer- und Mayadorf an. Unser Guide Freddi hat uns empfohlen, eine solche Tour mitzumachen, da man doch einiges Interessante und Wissenswerte über deren Lebensweisen und Kultur erfährt. Die Führung hat jedoch nicht er selber geleitet, sondern ein Einheimischer; welcher zum Stamm der Mayas gehört.
Aus unserer Suntrektruppe haben sich fast alle entschlossen daran teilzunehmen; lediglich zwei fehlten.
Erste Station war das Dorf San Juan Chamula.

Das in 2300 m Höhe liegende Dorf ist das politische und religiöse Zentrum der indigenen Bevölkerung der Tzotziles in Chiapas. Hier verschmelzen alte Maya-Riten und das christliche Brauchtum miteinander.
Nach einem Spaziergang in das Dorf haben wir die Hütte eines so genannten Leaders besichtigt. Die Leader sind leicht an ihrer Kleidung zu erkennen: In der Regel tragen sie schwarze oder helle Umhänge aus Wolle mit einem Ledergürtel und einem Strohhut. In der Hütte war fotografieren verboten. Hier haben wir einiges über das Leben in dem Dorf usw. erfahren.
Anschließend ging’s zur Kirche von San Juan Chamula.

Von außen schaut sie aus wie eine normale Kirche. Auf dem Vorplatz warten viele Frauen und Kinder und versuchten uns bunte Armbänder, Gürtel, Ketten zu verkaufen. Sie kamen in Scharen auf uns zu und natürlich wollten alle etwas verkaufen. Mir war es schon fast etwas zu viel, aber ein freundliches „gracias“ reichte aus und sie haben verstanden, dass man nichts kaufen wollte. Manch eine hatte wohl noch die Hoffnung, dass sie nach der Kirche ein Geschäft mit uns machen könnten: O-Ton: „Maybe later after church“ war dann so eine Standardaussage…
Wir hatten Zeit, ein paar Bilder der Kirche zu machen, ehe wir dann rein gegangen sind. Und da hat mich fast der Schlag getroffen; damit hatte ich nun nicht gerechnet: Von außen betrachtet unterscheidet sie sich nicht von anderen Kirchen. Das Portal ist verziert mit bunte Figuren und Blumen. Betritt man die Kirche ist man zunächst mal überrascht und man fühlt sich in eine andere, vielleicht auch mystische Welt versetzt. Bänke gibt es nicht. Der gesamte Fußboden ist mit Kiefernadeln und Blüten bedeckt. Es riecht nach Harz und Weihrauch. Man sieht hunderte von Kerzen und davor Menschen, die beten oder Opfer bringen. Wir haben Menschen gesehen, die in die Kirche Kerzen, Getränke und/ oder ein Huhn mitbringen.
Beispielweise wird das Huhn geopfert (in der Kirche!) damit die übernatürlichen Kräfte – die bösen Geister – die für ein Missgeschick o.ä. verantwortlich sind, in das Huhn übergehen. Nach der Opferung wird das Huhn in eine Tüte gewickelt und beerdigt.
Auch die vielen Kerzen, die angezündet werden, sind als Opfer zu sehen. Sie werden auf dem Steinboden aufgestellt. Schwarze Kerzen deuten auf gravierende Probleme hin.
Außerdem stehen auf dem Boden der Kirche viele Flaschen. Die Menschen bringen Flaschen – wie auch teilweise die Kerzen – mit Inhalten in vier Farben mit.
Zum Beispiel dient eine Cola – schwarze Farbe – dazu, mit den Göttern in Kontakt zu treten. Zunächst wird „posh“ – Zuckerrohrschnaps – getrunken, dann wird mit der Cola nachgespült. Beides bewirkt ein Aufstoßen, welches die bösen Geister aus dem Körper vertreiben soll.
Ich hoffe, ich konnte die Rituale so einigermaßen wiedergeben – aus dem was mir in Erinnerung geblieben ist sowie mit Hilfe des Internets…
Ein Rundgang durch die Kirche durfte nicht fehlen. Allerdings sind wir nicht im großen Pulk los, sondern wurden in kleinen Gruppen – zu zweit oder dritt – „auf die Reise geschickt“. Beim Rundgang muss man natürlich aufpassen, dass man nicht die Kerzen niedertrampelt. Das ist schnell mal passiert – gell Rainer… Außerdem sollten wir auch nicht stehen bleiben und den Menschen bei den Ritualen zuschauen. Ist auch richtig so; schließlich sind wir nicht in einem Zoo. Nicht alle Besucher der Kirche haben sich daran gehalten – die kamen aber nicht aus unserer Gruppe!
Nach der Kirche hatten wir Zeit für einen kleinen Imbiss und konnten über den Markt schlendern. Paul war wieder mal in seinem Element und hat sich CDs gekauft. Neben CDs gab’s auf dem Markt natürlich noch einige andere Sachen.

Dann ging’s weiter in ein anderes Mayadorf (Zinacantán). Auch hier haben wir eine Kirche von außen besichtigt,

dann eine Maya-Familie besucht. Draußen wurde gearbeitet; Frauen und Kinder (Töchter) haben verschiedene Decken, Schals u.ä. hergestellt.

Wir wurden in die Küche geführt. Die Küche einer Maya-Familie ist keinesfalls mit einer Küche im üblichen Sinne, wie wir sie kennen, zu vergleichen. Ein Raum mit ein paar kleinen Stühlen und so etwas wie einer Kochstelle. Auch hier haben wir wieder einiges Wissenswertes erfahren. Und dann wurde gezeitigt, wie Tortillas hergestellt werden.

Eine Kostprobe durfte nicht fehlen; ebenso die eines Schnapses. Dieser ähnelt weniger dem mexikanischen Nationalgetränk Tequila als vielmehr einem Schnaps, wie wir ihn in Europa kennen. Der hatte es schon ganz schön in sich…Zum guten Schluss hatten wir noch Zeit, uns umzusehen und zu shoppen. Es gab schon ein paar nette Sachen; ich habe mir einen Schal gekauft.
Gegen 14:00 Uhr waren wir wieder zurück in San Cristobal und haben dann erst einmal den Gringo Stopp aufgesucht. Der Gringo Stopp ist nichts anderes als Burger King… Eine kleine Stärkung, und ich habe mich zusammen mit Rainer aufgemacht, die Stadt anzuschauen. San Cristobal hat einige wunderschöne Kirchen und ein sehr schönes Stadtzentrum zu bieten.
Vom Zocalo (hier gab’s denn auch endlich mal Briefmarken) ging’s durch die Gassen von San Cristobal zur Kirche San Cristobal.

Der Weg hoch war doch anstrengender als ich dachte, aber der schöne Blick auf die Stadt entschädigt für die Mühen.

Zunächst war ich geschockt, dass Rainer auf die andere Seite der Stadt zur Kirche Guadalupe wollte. Aber, für uns Suntrekker sind keine Wege sind zu weit…Langsam ging’s die Stufen wieder runter – als ich muss jetzt doch mal anmerken, dass diese Absätze nichts für kleinere Leute wie mich sind - und das, obwohl auch viele Mexikaner recht klein sind… - und dann zunächst zur Kirche Santa Lucia. Von außen erstrahlte sie in weiss und blau; auch innen war sie blau gefasst. Wunderschön!


Durch die Straßen vorbei an bunt getünchten Häusern, schrottigen Autos, netten Innenhöfen und vielen klapprigen VW-Käfern




ging’s dann tatsächlich zur Kirche Guadalupe.

Auch diese liegt etwas oberhalb von San Cristobal und so ließ es sich nicht vermeiden, wieder Treppen zu steigen. Leider war der Ausblick durch die Bäume etwas eingeschränkt…Wieder unten angekommen sind wir mit dem Taxi Collectivo zum Mercado (Indianermarkt) von San Cristobal gefahren. Fast hätte ich meine gute Jacke liegen lassen, zum Glück war Stau und ich habe das Taxi noch erwischt… Die Stände wurden schon abgebaut; wir waren dafür leider etwas zu spät. Also auf zur nächsten Kirche: Santa Domingo.

Eine der sehenswertesten Kirchen hier in San Cristobal. Von außen wunderschön verziert im typischen mexikanischen Barockstil, innen überreich dekoriert und mit Blattgold überzogen. Der Sockel der Kanzel ist aus nur einem einzigen Stück Holz gefertigt. Wunderschön!

Zurück im Hotel saßen die anderen im Innenhof und haben schon gewartet…Ein nettes Empfangskomitee… :-)
Gestylt und gut gelaunt ging es dann am Abend auf Freddis Tipp hin ins Latinos.

Hier findet man überwiegend einheimisches Publikum. Bei Livemusik wird Salsa getanzt. Und wie. Also ich bin da nicht mehr aus dem Staunen raus gekommen. Die Mexikaner haben den Rhythmus im Blut. Da werde ich glatt neidisch… Aber ich finde, wir Bleichgesichter haben uns auch nicht schlecht geschlagen. Zwei unserer Männer – Allan und Paul – haben uns dann der Reihe nach auf die Tanzfläche gezogen; der dritte Mann im Bunde tat sich doch erheblich schwerer…Aber wir Frauen sind mehr oder weniger selbstbewusst genug, so dass auch Rainer daran glauben musste.

Und ich denke, alle hatten viel Spaß. Bleibt noch zu erwähnen, dass es hier den mit Abstand besten Pina Colada der ganzen Tour gab – und wir hatten einige davon! Die Nacht endete gegen 02:30 Uhr…
Heute konnten wir ja schon fast ausschlafen…
Frühstück gab’s auf die Hand; neben unserem Hotel gab’s einen Supermarkt mit frischen Backwaren; ebenso gibt’s in San Cristobal eine Reihe von Bäckereien, deren Auslagen im Übrigen sehr lecker ausschauen.


Um 09:30 Uhr stand heute ein Besuch in einem Indianer- und Mayadorf an. Unser Guide Freddi hat uns empfohlen, eine solche Tour mitzumachen, da man doch einiges Interessante und Wissenswerte über deren Lebensweisen und Kultur erfährt. Die Führung hat jedoch nicht er selber geleitet, sondern ein Einheimischer; welcher zum Stamm der Mayas gehört.
Aus unserer Suntrektruppe haben sich fast alle entschlossen daran teilzunehmen; lediglich zwei fehlten.
Erste Station war das Dorf San Juan Chamula.

Das in 2300 m Höhe liegende Dorf ist das politische und religiöse Zentrum der indigenen Bevölkerung der Tzotziles in Chiapas. Hier verschmelzen alte Maya-Riten und das christliche Brauchtum miteinander.
Nach einem Spaziergang in das Dorf haben wir die Hütte eines so genannten Leaders besichtigt. Die Leader sind leicht an ihrer Kleidung zu erkennen: In der Regel tragen sie schwarze oder helle Umhänge aus Wolle mit einem Ledergürtel und einem Strohhut. In der Hütte war fotografieren verboten. Hier haben wir einiges über das Leben in dem Dorf usw. erfahren.
Anschließend ging’s zur Kirche von San Juan Chamula.

Von außen schaut sie aus wie eine normale Kirche. Auf dem Vorplatz warten viele Frauen und Kinder und versuchten uns bunte Armbänder, Gürtel, Ketten zu verkaufen. Sie kamen in Scharen auf uns zu und natürlich wollten alle etwas verkaufen. Mir war es schon fast etwas zu viel, aber ein freundliches „gracias“ reichte aus und sie haben verstanden, dass man nichts kaufen wollte. Manch eine hatte wohl noch die Hoffnung, dass sie nach der Kirche ein Geschäft mit uns machen könnten: O-Ton: „Maybe later after church“ war dann so eine Standardaussage…
Wir hatten Zeit, ein paar Bilder der Kirche zu machen, ehe wir dann rein gegangen sind. Und da hat mich fast der Schlag getroffen; damit hatte ich nun nicht gerechnet: Von außen betrachtet unterscheidet sie sich nicht von anderen Kirchen. Das Portal ist verziert mit bunte Figuren und Blumen. Betritt man die Kirche ist man zunächst mal überrascht und man fühlt sich in eine andere, vielleicht auch mystische Welt versetzt. Bänke gibt es nicht. Der gesamte Fußboden ist mit Kiefernadeln und Blüten bedeckt. Es riecht nach Harz und Weihrauch. Man sieht hunderte von Kerzen und davor Menschen, die beten oder Opfer bringen. Wir haben Menschen gesehen, die in die Kirche Kerzen, Getränke und/ oder ein Huhn mitbringen.
Beispielweise wird das Huhn geopfert (in der Kirche!) damit die übernatürlichen Kräfte – die bösen Geister – die für ein Missgeschick o.ä. verantwortlich sind, in das Huhn übergehen. Nach der Opferung wird das Huhn in eine Tüte gewickelt und beerdigt.
Auch die vielen Kerzen, die angezündet werden, sind als Opfer zu sehen. Sie werden auf dem Steinboden aufgestellt. Schwarze Kerzen deuten auf gravierende Probleme hin.
Außerdem stehen auf dem Boden der Kirche viele Flaschen. Die Menschen bringen Flaschen – wie auch teilweise die Kerzen – mit Inhalten in vier Farben mit.
Zum Beispiel dient eine Cola – schwarze Farbe – dazu, mit den Göttern in Kontakt zu treten. Zunächst wird „posh“ – Zuckerrohrschnaps – getrunken, dann wird mit der Cola nachgespült. Beides bewirkt ein Aufstoßen, welches die bösen Geister aus dem Körper vertreiben soll.
Ich hoffe, ich konnte die Rituale so einigermaßen wiedergeben – aus dem was mir in Erinnerung geblieben ist sowie mit Hilfe des Internets…
Ein Rundgang durch die Kirche durfte nicht fehlen. Allerdings sind wir nicht im großen Pulk los, sondern wurden in kleinen Gruppen – zu zweit oder dritt – „auf die Reise geschickt“. Beim Rundgang muss man natürlich aufpassen, dass man nicht die Kerzen niedertrampelt. Das ist schnell mal passiert – gell Rainer… Außerdem sollten wir auch nicht stehen bleiben und den Menschen bei den Ritualen zuschauen. Ist auch richtig so; schließlich sind wir nicht in einem Zoo. Nicht alle Besucher der Kirche haben sich daran gehalten – die kamen aber nicht aus unserer Gruppe!
Nach der Kirche hatten wir Zeit für einen kleinen Imbiss und konnten über den Markt schlendern. Paul war wieder mal in seinem Element und hat sich CDs gekauft. Neben CDs gab’s auf dem Markt natürlich noch einige andere Sachen.

Dann ging’s weiter in ein anderes Mayadorf (Zinacantán). Auch hier haben wir eine Kirche von außen besichtigt,

dann eine Maya-Familie besucht. Draußen wurde gearbeitet; Frauen und Kinder (Töchter) haben verschiedene Decken, Schals u.ä. hergestellt.

Wir wurden in die Küche geführt. Die Küche einer Maya-Familie ist keinesfalls mit einer Küche im üblichen Sinne, wie wir sie kennen, zu vergleichen. Ein Raum mit ein paar kleinen Stühlen und so etwas wie einer Kochstelle. Auch hier haben wir wieder einiges Wissenswertes erfahren. Und dann wurde gezeitigt, wie Tortillas hergestellt werden.

Eine Kostprobe durfte nicht fehlen; ebenso die eines Schnapses. Dieser ähnelt weniger dem mexikanischen Nationalgetränk Tequila als vielmehr einem Schnaps, wie wir ihn in Europa kennen. Der hatte es schon ganz schön in sich…Zum guten Schluss hatten wir noch Zeit, uns umzusehen und zu shoppen. Es gab schon ein paar nette Sachen; ich habe mir einen Schal gekauft.
Gegen 14:00 Uhr waren wir wieder zurück in San Cristobal und haben dann erst einmal den Gringo Stopp aufgesucht. Der Gringo Stopp ist nichts anderes als Burger King… Eine kleine Stärkung, und ich habe mich zusammen mit Rainer aufgemacht, die Stadt anzuschauen. San Cristobal hat einige wunderschöne Kirchen und ein sehr schönes Stadtzentrum zu bieten.
Vom Zocalo (hier gab’s denn auch endlich mal Briefmarken) ging’s durch die Gassen von San Cristobal zur Kirche San Cristobal.

Der Weg hoch war doch anstrengender als ich dachte, aber der schöne Blick auf die Stadt entschädigt für die Mühen.

Zunächst war ich geschockt, dass Rainer auf die andere Seite der Stadt zur Kirche Guadalupe wollte. Aber, für uns Suntrekker sind keine Wege sind zu weit…Langsam ging’s die Stufen wieder runter – als ich muss jetzt doch mal anmerken, dass diese Absätze nichts für kleinere Leute wie mich sind - und das, obwohl auch viele Mexikaner recht klein sind… - und dann zunächst zur Kirche Santa Lucia. Von außen erstrahlte sie in weiss und blau; auch innen war sie blau gefasst. Wunderschön!


Durch die Straßen vorbei an bunt getünchten Häusern, schrottigen Autos, netten Innenhöfen und vielen klapprigen VW-Käfern




ging’s dann tatsächlich zur Kirche Guadalupe.

Auch diese liegt etwas oberhalb von San Cristobal und so ließ es sich nicht vermeiden, wieder Treppen zu steigen. Leider war der Ausblick durch die Bäume etwas eingeschränkt…Wieder unten angekommen sind wir mit dem Taxi Collectivo zum Mercado (Indianermarkt) von San Cristobal gefahren. Fast hätte ich meine gute Jacke liegen lassen, zum Glück war Stau und ich habe das Taxi noch erwischt… Die Stände wurden schon abgebaut; wir waren dafür leider etwas zu spät. Also auf zur nächsten Kirche: Santa Domingo.

Eine der sehenswertesten Kirchen hier in San Cristobal. Von außen wunderschön verziert im typischen mexikanischen Barockstil, innen überreich dekoriert und mit Blattgold überzogen. Der Sockel der Kanzel ist aus nur einem einzigen Stück Holz gefertigt. Wunderschön!

Zurück im Hotel saßen die anderen im Innenhof und haben schon gewartet…Ein nettes Empfangskomitee… :-)
Gestylt und gut gelaunt ging es dann am Abend auf Freddis Tipp hin ins Latinos.

Hier findet man überwiegend einheimisches Publikum. Bei Livemusik wird Salsa getanzt. Und wie. Also ich bin da nicht mehr aus dem Staunen raus gekommen. Die Mexikaner haben den Rhythmus im Blut. Da werde ich glatt neidisch… Aber ich finde, wir Bleichgesichter haben uns auch nicht schlecht geschlagen. Zwei unserer Männer – Allan und Paul – haben uns dann der Reihe nach auf die Tanzfläche gezogen; der dritte Mann im Bunde tat sich doch erheblich schwerer…Aber wir Frauen sind mehr oder weniger selbstbewusst genug, so dass auch Rainer daran glauben musste.

Und ich denke, alle hatten viel Spaß. Bleibt noch zu erwähnen, dass es hier den mit Abstand besten Pina Colada der ganzen Tour gab – und wir hatten einige davon! Die Nacht endete gegen 02:30 Uhr…
klange999 - 28. Okt, 12:23